Was ist Data 360 (Data Cloud)? Für Marketer

Data 360, ehemals Data Cloud, für Marketing-Teams erklärt: was es tut, welche Teile du in Marketing Cloud Next nutzt und was Sache der IT ist.

Data 360 (ehemals Data Cloud) ist die Datenplattform von Salesforce. Sie holt Daten aus Salesforce und anderen Quellen, bildet sie auf ein gemeinsames Datenmodell ab, verknüpft die Datensätze derselben Person oder Firma und macht das Ergebnis für Segmente, Personalisierung und KI nutzbar. Ohne Data 360 lässt sich Marketing Cloud Next nicht nutzen.

Dieser Leitfaden richtet sich an B2B-Teams mit Account Engagement (Pardot), die Marketing Cloud Next (MCN) dazunehmen.

Das Wichtigste in Kürze
  • Marketing Cloud Next setzt Data 360 (ehemals Data Cloud) voraus, und das kostenlose Add-on Salesforce Foundations ist ein Weg dorthin.
  • Dein Marketing-Team nutzt nur einen kleinen Teil von Data 360: veröffentlichte Segmente, Personalisierung über einen Data Graph, Einwilligungen und vereinheitlichte Profile; Data Streams, Mappings und Identity-Regeln sind Sache eines Admins.
  • Pardot-Daten kommen über zwei Connectoren: Prospect-Felder und Pardot-Assets über den Salesforce CRM Connector, Aktivitäten über den Account Engagement Connector, der Credits verbraucht und nicht synchronisierte Prospects auslässt.
  • Daten aus dem Salesforce CRM zu übernehmen kostet seit dem 7. August 2025 keine Credits; Identity Resolution, das Veröffentlichen von Segmenten und die Übernahme von Pardot-Aktivitäten werden abgerechnet.
  • Data 360 ändert und verschmilzt keine CRM-Datensätze, der Vertrieb arbeitet also weiter mit denselben Leads, Kontakten, Scores und Grades.

Was ist Data 360 laut Salesforce?

Das Glossar der Salesforce-Hilfe:

"A product used to organize and unify data across Salesforce and other external data sources. After data has been ingested or connected into Data 360, it can be used across Salesforce applications and beyond."

Auf Deutsch: ein Produkt, das Daten aus Salesforce und externen Quellen ordnet und vereinheitlicht, damit Salesforce-Anwendungen und andere Systeme sie nutzen können.

Seit wann heißt Data Cloud Data 360?

Seit dem 14. Oktober 2025. Laut der Hilfeseite "About Salesforce Data 360" bleiben Funktionen und Inhalte gleich. Frühere Namen sind unter anderem Salesforce CDP und Customer Data Platform.

Im Produkt steht der alte Name noch: Das Berechtigungsset heißt Data Cloud Architect, die Lizenz Data Cloud Provisioning. Bestehende Data-Cloud-Verträge behalten laut Salesforce Vereinbarung und Preise bis zum Ende der laufenden Vertragszeit.

Aus welchen Bausteinen besteht Data 360?

Salesforce beschreibt fünf Stufen: Daten anbinden, aufbereiten und mappen, zu Profilen vereinheitlichen, Insights berechnen und dann damit arbeiten. Die Namen in der Tabelle folgen dem Glossar der Salesforce-Hilfe.

BausteinWas er istRolle in einem Projekt mit Marketing Cloud Next
Data StreamEine Datenquelle, die in Data 360 fließt, zum Beispiel die Leads aus deinem CRM, in Batches oder laufend. Connectoren wie Salesforce CRM oder Account Engagement legen sie an.Ein Admin stellt die Streams bei der Einrichtung bereit.
Data Lake Object (DLO)Der Speicher, in dem die Daten eines Streams landen, bevor sie gemappt werden.Ein Datenanalyst prüft Felder und Mappings.
Data Model Object (DMO)Ein Objekt im gemeinsamen Datenmodell von Salesforce, etwa Account, Party Identification oder Email Engagement. Daten aus allen Quellen werden auf diese Objekte gemappt, damit sie zusammen nutzbar sind.Zuerst die Standardobjekte; eigene Objekte sind möglich.
Data MappingDie Zuordnung von DLO-Feldern zu DMO-Feldern. Nur gemappte Felder und Objekte mit Beziehungen lassen sich für Segmente nutzen.Die Starter-Datenpakete der Salesforce-Connectoren mappen die meisten Objekte automatisch.
Data SpaceEin abgetrennter Bereich deiner Daten, zum Beispiel pro Marke, Region oder Abteilung. Jede Org startet mit einem Standard-Data-Space.Segmente für Kampagnen nutzen den Standard-Data-Space.
Data KitEin fertiges Paket von Salesforce mit den Objekten, Feldern und Data Streams, die eine Funktion braucht.Die Data Kits für MCN stellst du bei der Einrichtung mit einem Klick bereit.
Identity ResolutionEin Ruleset, also ein Satz aus Match Rules (welche Datensätze zusammengehören) und Reconciliation Rules (welchen Wert das Profil zeigt), verknüpft Datensätze derselben Person oder desselben Accounts.Admins bauen die Rulesets.
Unified Individual, Unified AccountDas eine Profil, das Identity Resolution aus allen Datensätzen einer Person oder Firma baut.Das Marketing sieht sie im Profile Explorer.
Calculated InsightEine Kennzahl, die Data 360 aus gespeicherten Daten berechnet, etwa ein Score.Das Scoring in MCN baut darauf auf.
SegmentEine Menge von Datensätzen mit gemeinsamen Merkmalen.Das Marketing baut und veröffentlicht sie.
Data GraphEine vorberechnete Sicht, die Daten aus mehreren DMOs kombiniert.Die Grundlage für Personalisierung.
AktivierungEin Segment wird an ein externes Ziel wie Marketing Cloud Engagement übergeben.Für Sendungen aus MCN nicht nötig.

Kopiert Data 360 deine Daten?

Meistens ja. Der Implementierungsleitfaden von Salesforce nennt zwei Wege: Bei der Ingestion kopiert Data 360 die Daten und speichert sie in Data Lake Objects. Bei der Federation, die Salesforce Zero Copy nennt, fragt Data 360 die Daten dort ab, wo sie liegen, ohne sie zu kopieren.

Die Connectoren für CRM und Pardot arbeiten beide per Ingestion. Zero Copy wird erst wichtig, wenn ein Data Warehouse dazukommt. Die Implementierungsübersicht von Salesforce gibt eine Regel vor, die auch der DSGVO dient: "Collect and Use Only What You Need", also nur sammeln und nutzen, was du brauchst.

Wofür nutzt ein Marketing-Team Data 360 in Marketing Cloud Next?

Für Segmente, Personalisierung, Einwilligungen und eine gemeinsame Sicht auf jede Person und jeden Account. In den Worten von Salesforce:

"Marketing Cloud Next relies on Data 360 for certain functionality, such as segmentation. Although a marketer can accomplish their tasks in the Marketing app, some admin and data tasks require visiting the Data 360 app to complete."

Segmente werden veröffentlicht, nicht aktiviert

In MCN veröffentlichst du ein Segment und nutzt es direkt in einer Kampagne. Die Hilfe sagt, dass Marketing Cloud Next keine Aktivierung braucht: Ein veröffentlichtes Segment ist für die Kampagne bereit. Segmente für Kampagnen-Flows müssen den Standard-Data-Space und das Objekt Unified Individual nutzen.

Standard Publish aktualisiert alle 12 oder 24 Stunden. Rapid Publish aktualisiert alle ein oder vier Stunden, nutzt aber nur die Daten der letzten Woche, und Salesforce rät, vorher zu prüfen, was die zusätzliche Nutzung für die Rechnung bedeutet. Für Pardot-Nutzer zieht Salesforce selbst den Vergleich: Ein Segment ähnelt einer dynamischen Liste in Account Engagement.

Personalisierung über Objekte hinweg mit einem Data Graph

Objektübergreifende Merge Fields und Dynamic Content greifen auf einen Data Graph zu, der auf dem Objekt Unified Individual aufbaut. Merge Fields akzeptieren nur Felder vom Typ Text oder Datum, und ohne Salesforce Personalization nutzt die Marketing-App immer nur einen Data Graph. Ein Feld, das der Admin nicht in den Graph aufnimmt, steht für Merge Fields und Dynamic Content nicht zur Verfügung.

Einwilligungen liegen in Data 360

Trailhead sagt über Data 360: "It's also where we store consent data." Eine Einwilligung hängt am Kontaktpunkt, also an der E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, und MCN behandelt jeden ohne Einwilligungswert als abgemeldet. Einwilligungsdatensätze aus dem CRM erkennt MCN nicht von selbst. Wie deine Pardot-Opt-ins mitkommen, steht in unserem Artikel zu Einwilligungen in Marketing Cloud Next.

Eine Sicht auf Personen und Accounts

Jeder Lead und jeder Kontakt, den du anlegst oder importierst, bekommt beim nächsten Sync einen Individual-Datensatz in Data 360. Identity Resolution führt passende Individuals zu einem Unified Individual zusammen. Das Ruleset, das MCN erzeugt, nutzt drei Match Rules: Normalized Email, Lead to Contact und Device to Known. Regeln für Accounts und ihre Kosten stehen in unserem Artikel zu Identity Resolution für Leads, Kontakte und Accounts.

Welche Teile von Data 360 sind Sache der IT?

Alles, was die Datenbasis aufbaut oder verändert. Die Einrichtungsanleitung für MCN gibt diese Arbeit einem Admin mit dem Berechtigungsset Data Cloud Architect: "a Marketing Cloud Next admin must install data kits and deploy data streams. These admins also configure identity resolution and people scoring rules."

Die Einrichtungsanleitung für Pardot-Kunden verteilt die Arbeit auf vier Rollen: einen Data Manager (Identity Resolution, Data Streams, Datenmodell, Data Graphs), einen Marketing Admin, einen Salesforce Admin und einen Compliance Lead.

Unsere Faustregel: Ein Anwendungsfall mit Leads, Kontakten, Accounts, Opportunities und Pardot-Aktivitäten gehört zur Einrichtung von MCN. Sobald er Daten aus dem ERP, aus der Produktnutzung oder aus einem Warehouse braucht, Zero Copy Federation mit einem Warehouse oder Grounding für Agentforce, wird daraus ein Datenprojekt, und die IT sitzt mit am Tisch.

Wie kommen Pardot-Daten in Data 360?

Über zwei Connectoren, und deine Prospects bringt nicht der Pardot-Connector. Der Salesforce CRM Connector bringt Prospect-Felder und Pardot-Assets, der Account Engagement Connector bringt Aktivitäten. Laut Einrichtungsanleitung ist Data 360 die Ebene, die beide Quellen lesen kann: dein CRM und Pardot.

Pardot-DatenWeg in Data 360Credits
Prospect-Felder (die Account-Engagement-Felder, die mit pi_ beginnen)Aus dem synchronisierten Lead oder Kontakt über die Lead- und Contact-Streams des Salesforce CRM ConnectorsKeine seit dem 7. August 2025
Pardot-Assets: Marketing-Formulare, Marketing-Links, Landingpages, List E-MailsSalesforce CRM Connector, Datenpaket "Marketing - Account Engagement CRM"Keine seit dem 7. August 2025
E-Mail-Öffnungen, Klicks und Abmeldungen, Aufrufe und Einsendungen von Formularen und Form Handlern, Seitenaufrufe, Klicks auf Custom URLsAccount Engagement Connector, ein Data Stream pro Aktivitätstyp, bis zu 2 Jahre zurückLaut Salesforce verbraucht jede Übernahme Data-360-Credits
Aktivitäten von Prospects ohne Lead, Kontakt oder Personenaccount; operative E-Mails; Aufrufe der E-Mail-PräferenzseiteWerden nicht übernommenKeine
Data-360-Segmente zurück nach PardotAls dynamische Listen mit bis zu 1 Million Prospects pro ListeDas Veröffentlichen von Segmenten verbraucht Credits

Aktivitäten kommen nur für Prospects an, die bereits mit Salesforce synchronisiert sind, und nur für Assets mit einer verbundenen Kampagne, die synchronisiert. Die erste Übernahme kann laut Salesforce Tage oder Wochen dauern, und Pardot-Sandboxen unterstützen den Data 360 Connector nicht. Lücken in deinem Pardot-Sync werden zu Lücken in Data 360; wie der Sync sauber läuft, steht in unserem Artikel zur Integration von Pardot und Salesforce.

Die Salesforce-Hilfe und der PDF-Leitfaden zur Integration nennen unterschiedliche Höchstzahlen für dynamische Listen pro Business Unit; prüf den Wert in deiner Org.

Was das für den Vertrieb bedeutet

Der Vertrieb arbeitet weiter mit denselben Leads und Kontakten: Identity Resolution ändert keine Quelldatensätze, und die Match Rule Lead to Contact hält einen Lead und den daraus entstandenen Kontakt in Data 360 als eine Person zusammen. Im Parallelbetrieb, den Salesforce empfiehlt, bleibt Pardot die Quelle für Score und Grade, also für die Werte, denen der Vertrieb heute vertraut.

Ist Data 360 eine CDP?

Ja, und Salesforce positioniert Data 360 breiter. Die Produktseite stellt drei Fähigkeiten vor, "Headless Data Platform", "Agent Context Engine" und "CDP". Die FAQ grenzt Data 360 so ab:

"Unlike other data platforms that focus primarily on managing and organizing data, Data 360 was purpose-built to help companies take action on their data across everyday applications like Sales, Service, and Marketing Cloud."

Für ein B2B-Marketing-Team mit MCN ist die CDP-Seite der Teil, den du nutzt: vereinheitlichte Profile, Segmente und Einwilligungen auf Basis deiner CRM-Daten.

Brauchst du Data 360 für Marketing Cloud Next und Agentforce?

Ja, für beides. Die Editionsseite von MCN: "Salesforce Enterprise or Unlimited edition and any Data 360 edition are also required." Für Agentforce sagt Trailhead: "Data 360 must be provisioned and enabled for all Agentforce use." Bestehende Pardot-Kunden beantragen den Zugang zu Data 360 laut der Seite zu den Voraussetzungen über ihren Account Executive bei Salesforce.

Data 360 läuft in der Developer, Enterprise, Performance und Unlimited Edition, nur in Lightning Experience; die Professional Edition bekommt kein Data 360 Provisioning. Was MCN selbst enthält, steht in unserem Artikel Was ist Marketing Cloud Next und welche Edition bekommst du.

Was kostet Data 360?

Du zahlst für die Nutzung, und ein Teil ist kostenlos. Gezählt wird in Credits: Jede Aktion, etwa Profile vereinheitlichen oder ein Segment veröffentlichen, verbraucht Credits je nach der Datenmenge, die sie verarbeitet. Daten aus dem Salesforce CRM zu übernehmen kostet seit dem 7. August 2025 keine Credits; Identity Resolution, das Veröffentlichen von Segmenten und die Übernahme von Pardot-Aktivitäten kosten Credits.

Salesforce nennt auf der Preisseite, auch der deutschen, Preise in US-Dollar: Flex Credits für 500 $ pro 100.000 Credits, Profiles für 240 $ und Enterprise Profiles für 420 $ pro 1.000 Profile im Jahr; den echten Preis legt dein Vertrag fest. Raten und ein Rechenbeispiel findest du unter Data 360 Kosten und Credits, den One-Pager "Data-360-Credits, erklärt für Marketer" auf unserer Seite mit E-Books und One-Pagern.

Deine Optionen: bleiben, ergänzen oder wechseln

Data 360 wird für dich zum Thema, sobald Marketing Cloud Next eines wird.

  • Bei Pardot bleiben. Pardot selbst braucht kein Data 360: Die Editionsseite von Account Engagement verlangt eine Data-360-Lizenz nur für die Next-Gen-Funktionen. Salesforce plant kein End-of-Life für Pardot, und nichts zu tun ist ein gültiges Ergebnis.
  • Marketing Cloud Next ergänzen. Kunden mit Pardot Growth, Plus, Advanced oder Premium und Sales oder Service Cloud ab Enterprise Edition kommen über Account Engagement+ an MCN. Dafür brauchst du eine Data-360-Lizenz, die das kostenlose Salesforce Foundations liefern kann. Unsere Beratung zu Marketing Cloud Next für Teams, die Pardot schon haben, beginnt mit dem, was deine Lizenz enthält.
  • Zu Marketing Cloud Next wechseln. Jede Kampagne, die du umziehst, läuft dann auf Segmenten, Einwilligungsdatensätzen und dem Data Graph aus Data 360.

Die Einführung folgt einer dokumentierten Reihenfolge, die wir in Data 360 für Marketing Cloud Next einführen: die Schritte beschreiben. Willst du die Arbeit abgeben, ist unsere Einrichtung von Data 360 für Marketing Cloud Next der nächste Schritt.

Häufig gestellte Fragen

Ist Data Cloud dasselbe wie Data 360?

Ja. Salesforce hat Data Cloud am 14. Oktober 2025 in Data 360 umbenannt, die Funktionen sind gleich geblieben. Teile des Produkts, etwa das Berechtigungsset Data Cloud Architect, tragen noch den alten Namen.

Ist Data 360 kostenlos?

Die Bereitstellung ist kostenlos, mit einer begrenzten Menge an Speicher und Credits; Salesforce Foundations ist ein Weg dorthin. Nutzung darüber hinaus wird abgerechnet, aber Daten aus dem Salesforce CRM zu übernehmen verbraucht keine Credits.

Bringt der Pardot-Connector meine Prospects nach Data 360?

Nein. Prospect-Felder kommen mit den synchronisierten Leads und Kontakten über den Salesforce CRM Connector. Der Account Engagement Connector bringt Aktivitäten wie E-Mail-Klicks und Formulareinsendungen, und diese Übernahme verbraucht Credits.

Ersetzt Data 360 mein CRM?

Nein. Data 360 liest deine CRM-Datensätze und baut vereinheitlichte Profile daneben auf. Identity Resolution ändert keine Quelldaten, und laut Salesforce ist ein Unified Individual kein statischer "Golden Record".

Was ist ein Data Graph in Data 360?

Eine vorberechnete Sicht, die Daten aus mehreren Data Model Objects zusammenführt, sodass Abfragen mit weniger Aufrufen auskommen. In Marketing Cloud Next brauchen Personalisierung und personalisierte Flow-Entscheidungen einen Data Graph auf dem Unified Individual, und welche Felder der Admin aufnimmt, bestimmt, was Merge Fields und dynamische Inhalte nutzen können. Ohne Salesforce Personalization arbeitet die Marketing-App jeweils nur mit einem Data Graph.

Was sind Calculated Insights in Data 360?

Kennzahlen, die Data 360 aus gespeicherten Daten berechnet; das Glossar von Salesforce beschreibt die Funktion als Werkzeug, das Daten abfragt, umformt und daraus komplexe Berechnungen erstellt. Das Scoring in Marketing Cloud Next läuft darauf. Ein Batch Calculated Insight verbraucht bei jedem Lauf Credits, abhängig von den Datensätzen in allen Objekten, die er liest; die Häufigkeit zeigt sich also auf der Rechnung. Wie sich diese Scores von denen in Pardot unterscheiden, steht in Pardot Lead Scoring und Grading erklärt.

Was ist Activation in Data 360, und braucht Marketing Cloud Next sie?

Activation veröffentlicht ein Segment an ein externes Ziel, etwa Marketing Cloud Engagement, und verbraucht Credits für die verarbeiteten Zeilen. Für die eigenen Sends braucht Marketing Cloud Next sie nicht: Du veröffentlichst ein Segment und nutzt es in einer Kampagne. Activation wird erst wichtig, wenn ein Segment in ein anderes System soll; außerdem kennt Marketing Cloud Next activation-triggered Flows, die dem Veröffentlichungsplan des Segments folgen.

Artikel teilen LinkedIn