Data 360 Identity Resolution für Leads
Wie Identity Resolution in Data 360 Leads, Kontakte und Pardot-Daten zu einem Profil verbindet, welche Match Rules du nimmst und was es kostet.
Identity Resolution in Data 360 (ehemals Data Cloud) verknüpft Datensätze derselben Person oder Firma zu einem einheitlichen Profil. Ein Ruleset enthält Match Rules, die festlegen, welche Datensätze zusammengehören, und Reconciliation Rules, die festlegen, welcher Wert im Profil steht. Für B2B-Teams heißt das: Lead, späterer Kontakt und Pardot-Aktivitäten hängen an einem Unified Individual.
Dieser Artikel gehört zu unserem Leitfaden Data 360 für B2B-Marketing-Teams.
- Identity Resolution verknüpft Lead, späteren Kontakt und Pardot-Aktivitäten zu einem Unified Individual für Marketing Cloud Next; Datensätze in Salesforce werden dabei nie zusammengeführt oder geändert.
- Marketing Cloud Next erzeugt das Start-Ruleset für Personen (Normalized Email, Lead to Contact, Device to Known); Accounts brauchen ein eigenes Ruleset.
- Abgerechnet werden 75.000 Flex Credits je Million Quellprofile laut Rate Card vom 31. August 2026: Ein erster Lauf über 50.000 Leads und Kontakte kostet zum Listenpreis 18,75 USD, spätere Läufe zählen nur neue oder geänderte Profile.
- Jede Änderung an den Regeln löst einen vollständigen Neulauf aus, und jedes aktive Ruleset wird abgerechnet: Halte ein Ruleset pro Objekt, nutze Filter am Ruleset und ändere Regeln nur mit abgeschalteten automatischen Läufen.
- Pardot-Prospects, die nie mit Salesforce synchronisiert wurden, landen nie in einem Unified Individual; eine saubere Pardot-Synchronisation kommt deshalb zuerst.
Wie funktioniert Identity Resolution in Data 360?
Ein Ruleset läuft auf einem primären Objekt, also dem Objekt, dessen Datensätze es vereinheitlicht, etwa Individual oder Account. Das Ruleset vergleicht diese Datensätze anhand der Match Rules und schreibt das Ergebnis in Unified Profiles. Die Hilfe von Salesforce definiert Rulesets so:
"Rulesets contain match and reconciliation rules that tell the customer data platform how to link multiple sources of data into a unified profile. Unified profile information is stored in data model objects created by the ruleset."
Eine Match Rule besteht aus einem oder mehreren Kriterien, und "Profiles are matched when all criteria within a match rule are satisfied." Zwischen den Regeln reicht eine: "A unified profile is created if any single match rule is activated." Mehr Kriterien machen eine Regel strenger, weniger lassen mehr Treffer zu.
Mappe zuerst deine Daten: Erscheinen beim Anlegen eines Rulesets keine Objekte, sollst du laut Salesforce-Hilfe prüfen, ob deine Daten richtig modelliert sind.
Das Ergebnis ist ein Unified Profile plus Unified Link Objects, also Datensätze, die auf jeden Quelldatensatz zurückverweisen. Salesforce beschreibt Unified Profiles als Schlüssel zu deinen Daten, "but they aren't golden records." In Salesforce wird nichts zusammengeführt oder gelöscht: "The reconciliation process doesn't delete or change any source profile data, update your connected source systems".
Mit welchen Match Rules sollten B2B-Teams starten?
Für Personen startest du mit dem Ruleset, das Marketing Cloud Next erzeugt. Für Accounts matchst du auf Name plus Adresse, oder auf einen Party Identifier wie die D-U-N-S-Nummer, wenn deine Daten einen haben. Die Tabelle zeigt die dokumentierten Regeln.
| Match Rule | Objekt | Kriterien | Unser Rat: nutzen, wenn |
|---|---|---|---|
| Normalized Email (von Marketing Cloud Next erzeugt) | Individual | E-Mail-Adresse; die Setup-Seite von Salesforce nennt die genauen Kriterien nicht | Standard für Marketing Cloud Next |
| Lead to Contact (erzeugt) | Individual | Identity Match, Feld Identity Match Type, Exact, Wert lead-to-contact | Leads werden zu Kontakten konvertiert |
| Device to Known (erzeugt) | Individual | Identity Match, Feld Identity Match Type, Exact, Wert device-to-known | Du trackst Besucher auf Landingpages von Marketing Cloud Next oder einer verbundenen Website |
| Fuzzy Name and Normalized Email (Standard) | Individual | First Name (Fuzzy, Medium Precision), Last Name (Exact), Email Address (Exact Normalized) | Die E-Mail allein ist zu ungenau, etwa bei geteilten Team-Adressen |
| Exact Name and Normalized Address (Standard) | Account | Account Name (Exact), Address Line 1 und Country (Exact Normalized), City (Exact) | Normaler Start für Accounts |
| Exact Name and Normalized Address and Normalized Phone (Standard) | Account | Wie oben, plus Formatted E164 Phone Number (Exact Normalized) | Du brauchst strengere Account-Matches |
| Party Identifier, zum Beispiel D-U-N-S Number | Account oder Individual | Party Identification: Identification Number, exakt abgeglichen zusammen mit Name und Typ der Kennung | Du hast starke Kennungen und pflegst sie sauber |
Kriterien laut Hilfe von Salesforce, geprüft am 16. Oktober 2026. Drei weitere Standardregeln für Individuals kombinieren den Namen mit Telefon, mit Adresse oder mit Telefon und E-Mail.
Wie sich die Match-Methoden unterscheiden
Jedes Kriterium nutzt eine Match-Methode: Exact, Exact Normalized oder Fuzzy mit hoher, mittlerer oder niedriger Präzision. Salesforce beschreibt den Zielkonflikt so: "Selecting a less precise match method typically raises the consolidation rate, but can result in undesirable matches." Weniger Präzision heißt mehr zusammengeführte Profile und mehr falsche Treffer.
- Exact funktioniert auf jedem Feld und unterscheidet standardmäßig nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung. Für Werte, bei denen die Schreibung zählt, etwa die 15-stellige CRM-ID, wählst du Case Sensitive.
- Exact Normalized bereinigt E-Mail-, Telefon- und Adresswerte vor dem Vergleich, zum Beispiel Leerzeichen, Klammern, Großschreibung und Adressformate.
- Fuzzy erkennt Schreibvarianten in Namen; zu den Beispielen von Salesforce für mittlere Präzision gehört "Cathi, Cathie".
Device to Known greift, sobald sich ein Besucher zu erkennen gibt: Nach einer Formulareinsendung oder einem Klick auf einen getrackten Link ordnet Data 360 die anonyme Web-Aktivität der Person zu, laut Salesforce innerhalb von bis zu 24 Stunden.
Eine Regel gilt ohne Konfiguration: "Identity resolution will match records that have the same Individual.Id, even if you don't create a rule to match them."
Was entscheiden Reconciliation Rules?
Sie legen fest, welcher einzelne Wert in einem Feld des Unified Profile steht, das nur einen Wert fassen kann, etwa der Vorname. Du setzt eine Standardregel je Objekt und kannst sie je Feld überschreiben.
- Last Updated nimmt den Wert aus dem zuletzt geänderten Datensatz. Die Regel funktioniert nur, wenn das Feld Last Modified Date aus dem Data Stream gemappt ist; bei Gleichstand entscheidet das Alphabet.
- Most Frequent nimmt den häufigsten Wert; bei Gleichstand gewinnt der zuletzt aktualisierte.
- Source Priority ordnet deine Datenquellen (Data Lake Objects) nach Rang. Salesforce empfiehlt die Regel für IDs: "To stabilize ID values, use the Source Priority reconciliation rule on ID fields."
Ein Beispiel: Eine Quelle sagt "Katharina", eine andere "Kathi". Mit Last Updated zeigt das Profil den zuletzt geänderten Wert, mit Source Priority den Wert aus der Quelle, die du an die erste Stelle gesetzt hast. Wähle bei Most Frequent und Source Priority die Option Ignore Empty Values, damit kein leeres Feld gewinnt.
E-Mail-Adressen und Telefonnummern werden nicht abgeglichen: "Reconciliation rules don't apply to contact points such as email or phone number. All contact points remain part of a unified profile". Bei Einwilligungen ist das genauso: In Marketing Cloud Next hängt die Einwilligung am Kontaktpunkt, also an der E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, nicht am Unified Individual. Jede E-Mail-Adresse behält nach der Vereinheitlichung ihren eigenen Opt-in-Status.
Der Setup-Leitfaden von Salesforce für Pardot-Kunden benennt die Falle beim jüngsten Wert:
"this identity resolution is based on the most recent update–lower priority data can be stored over preferred field values if the lower priority fields were updated more recently. For high-value account merges, we recommend highlighting critical records and manually verifying that the correct data is stored and that any existing consent records aren't orphaned."
Ein jüngerer Wert aus einer schwächeren Quelle kann also den bevorzugten Wert verdrängen. Ist das Salesforce-CRM dein führendes System, setz das CRM per Source Priority für die Felder des Vertriebs an die erste Stelle.
Welches Ruleset erzeugt Marketing Cloud Next?
Marketing Cloud Next erzeugt ein Ruleset für das Individual-Objekt mit drei Match Rules. Die Hilfe zu Marketing Cloud Next sagt:
"When you generate a ruleset for the Individual object, it uses Normalized Email, Lead to Contact, and Device to Known as match rules. Lead to Contact prevents duplication when leads become contacts, and Device to Known matches web visitors to known profiles."
Lead to Contact verhindert also Dubletten bei der Konvertierung, Device to Known ordnet Website-Besucher bekannten Profilen zu. Du erzeugst das Ruleset im Setup unter Basic Settings, Abschnitt Identity Resolution Rulesets, mit Generate Ruleset unter Unified Individual. Rulesets, die nach dem Winter '26 Release erzeugt wurden, enthalten Lead to Contact und Device to Known automatisch; für ältere beschreibt Salesforce, wie du beide als Custom Rules ergänzt.
Weil Kampagnensegmente "must use the default data space and segment on the Unified Individual object", gehört das Individual-Ruleset in den Standard-Data-Space.
Das Account-Ruleset legst du selbst im Tab Identity Resolutions an, mit Account als primärem Objekt. Salesforce empfiehlt "only one active ruleset for the Individual object, and one active ruleset for the Account object." Du brauchst dafür das Permission Set Data Cloud Architect.
Wähle die Ruleset-ID mit höchstens vier Zeichen mit Bedacht: Sie "can't be changed and becomes part of the data model object names and API names." Für Tests schlägt Salesforce die ID "test" vor: Vergleiche die Consolidation Rate, die zeigt, wie stark ein Ruleset die Zahl der Profile verringert, mit deinem anderen Ruleset und lösche das Test-Ruleset danach.
Individuals, Accounts oder Leads: Was kannst du vereinheitlichen?
Du kannst Accounts, Individuals, Leads oder Households vereinheitlichen; welche, entscheidet das primäre Objekt des Rulesets.
"Account profiles are always known profiles": Account-Profile gelten immer als bekannt. Ein Unified Individual gilt dagegen als anonym, wenn alle seine Quellprofile anonym sind, etwa bei Website-Besuchern, die noch niemand kennt. Für Accounts empfiehlt Salesforce Regeln, "that match by account name and geographical location"; zu breite Kriterien führen zu schlechten Account-Matches.
Eine dritte Option hilft dem Vertrieb: Cross-Object-Matching. "Cross object matching lets you match your leads to existing accounts so that you can identify customers you already have a relationship with." Dafür wählst du Leads als primäres Objekt eines Rulesets.
Wie werden Leads, Kontakte und Pardot-Prospects zu einem Unified Individual?
Jeder Lead und jeder Kontakt wird in Data 360 zu einem Individual-Datensatz, und das Ruleset fasst passende Individuals zu einem Unified Individual zusammen:
"Each time you import or create a new prospect, lead or contact, an individual record is created in Data 360 during the next sync. When your identity resolution rulesets run, any individuals with matching information are consolidated into a unified individual record."
Der "prospect" in diesem Satz ist der eigene Prospect-Datensatz von Marketing Cloud Next, nicht der Pardot-Prospect. Pardot-Prospects kommen auf anderem Weg nach Data 360:
- Prospect-Felder kommen über den Lead oder Kontakt, mit dem der Prospect synchronisiert ist. Du gibst dem Permission Set Data Cloud Salesforce Connector Lesezugriff auf die Account-Engagement-Felder, die mit pi_ beginnen, und nimmst diese Felder in die Data Streams für Lead und Contact des CRM-Connectors auf. Wie diese Synchronisation arbeitet, erklärt unser Artikel zur Integration von Pardot und Salesforce.
- Pardot-Aktivitäten kommen über den Account-Engagement-Connector, nur für Prospects, die bereits mit einem Lead, Kontakt oder Personenaccount synchronisiert sind, und nur für Assets mit einer verbundenen Kampagne.
Ein Pardot-Prospect, der nie mit Salesforce synchronisiert wurde, landet deshalb nie in einem Unified Individual, und seine Aktivitäten auch nicht. Für das Mapping sagt die Hilfe von Salesforce: "map Lead ID to Individual ID".
Was das für den Vertrieb heißt: Ein Lead, der zum Kontakt konvertiert wird, bleibt dank der Regel Lead to Contact in Segmenten von Marketing Cloud Next eine Person. In Salesforce selbst ändert sich nichts: Dubletten bleiben Dubletten, bis jemand sie dort zusammenführt. In dem Aufbau, den Salesforce Pardot-Kunden empfiehlt, bleibt Pardot die Quelle für Score und Grade.
Wie oft läuft Identity Resolution?
Mindestens einmal am Tag: "Rulesets are scheduled to run at least one time per day after publication." Je nach Datenquelle verarbeitet Salesforce Rulesets "as frequently as every 60 minutes to 24 hours".
- Der erste Import, ein Full Refresh oder ein Batch mit mehr als 1 Million Datensätzen kann bis zu 18 Stunden dauern.
- Nach dem ersten Import verarbeitet Salesforce Änderungen aus Streaming-Quellen wie dem Website-Tracking nach 1 Stunde oder sobald sich 500 Änderungen gesammelt haben, je nachdem, was zuerst eintritt.
- "Rulesets won't run if no records have changed since the previous run", und unveränderte Datensätze werden selbst nach einem Full Refresh der Quelle übersprungen.
Vor einem Versand zählt das Timing: "The final population of a segment can be affected depending on when these processes finish and when a message is sent." Plane Versände mit Puffer nach dem Lauf.
Welche Limits hat Identity Resolution?
Fünf Rulesets je primärem Objekt und Data Space und zehn Match Rules je Ruleset sind die Grenzen, an die du zuerst stößt.
| Limit | Wert |
|---|---|
| Rulesets | 5 je primärem Data Model Object und Data Space |
| Jobs | 4 je Ruleset und Data Space in 24 Stunden |
| Match Rules je Ruleset | 10 |
| Kriterien je Match Rule | 10 |
| Zeichen aller Werte, die eine Match Rule vergleicht | 500 (längere Werte werden gekürzt, was zu falschen Treffern führen kann) |
| Quellprofile je Unified Profile | 50.000 |
| Datensatzgröße | 15 KB; "Records that are larger than 15 KB are skipped" |
Quelle: Hilfeseite "Data 360 Limits and Guidelines", geprüft am 16. Oktober 2026. Mit einer Profiles-Lizenz legt diese Lizenz die Zahl der Rulesets fest, und die Zahl lässt sich nicht erhöhen.
Was kostet Identity Resolution?
Identity Resolution wird unter dem Usage Type Unification abgerechnet: 75.000 Flex Credits je Million verarbeitete Quellprofile zum Basissatz der Flex Credits Rate Card vom 31. August 2026.
"Usage is calculated based on the number of source profiles processed by an identity resolution ruleset. After the first time a ruleset runs, only new or modified source profiles are counted. A source profile is an individual and their related records, such as contact points and party identifiers, which are included in the identity ruleset."
Zum Listenpreis (500 USD je 100.000 Flex Credits) kostet ein erster Lauf über 50.000 Leads und Kontakte 3.750 Credits, also 18,75 USD. Ändern sich im Monat 5.000 Profile, kosten die folgenden Läufe 375 Credits, also 1,88 USD. Unser Data-Cloud-Kostenrechner rechnet das für deine eigenen Zahlen.
Orgs mit Data Services Credits rechnen nach einer anderen Karte: Profile Unification kostet dort 100.000 Credits je Million Zeilen (Karte mit Stand August 2025). Mit einer Profiles-Lizenz werden Identity-Resolution-Rulesets nicht abgerechnet; die Unified Profiles, die sie erzeugen, zählen dafür zu den Profilen, die du bezahlst. Unser Artikel zu Kosten und Credits von Data 360 rechnet einen ganzen Monat durch.
Was die Rechnung nach oben treibt:
- Vollständige Neuläufe. Wenn du Match Rules, Reconciliation Rules oder Filterbedingungen änderst oder ein neues Data Lake Object oder Feld auf ein Objekt mappst, das das Ruleset nutzt, verarbeitet das Ruleset wieder alle Profile.
- Zusätzliche Rulesets. "All profile records processed by all active rulesets are summed when calculating billable usage."
- Löschungen und Opt-outs. Auf der Seite zu Flex Credits zählen auch gelöschte Profile und Profile, die über Consent-API-Präferenzen unterdrückt sind, als geändert.
Ein Hebel wirkt in die andere Richtung: Filterbedingungen auf dem primären Objekt des Rulesets halten Datensätze aus der Verarbeitung heraus, was laut Salesforce "reduces credit consumption".
Welche Fallstricke dokumentiert Salesforce?
Die meisten entstehen durch Regeln, die zu viel matchen. Die Hilfe von Salesforce nennt diese:
- Match on Blank. "Selecting this option can result in low match quality or unusably large profiles when applied to the wrong fields or when data quality is low."
- Geteilte E-Mail-Adressen und Platzhalter-Telefonnummern. Salesforce empfiehlt "filtering out records with email addresses that occur more than 1000 times or standin phone numbers such as 888-111-1111". Im B2B sind das etwa info@- und vertrieb@-Adressen auf vielen Leads.
- Zu breite Account-Regeln. Sie führen auch zu verpassten Treffern: Wenn zu viele Quellprofile passen, "some records can be skipped during processing", und zwar bei jedem Lauf andere. Die Lösung von Salesforce: Stadt oder Postleitzahl als Kriterium aufnehmen.
- Ruleset löschen. Das entfernt dauerhaft alle vereinheitlichten Kundendaten und die Historie früherer Läufe.
Salesforce schlägt vor, Match-Methoden mit mehreren Rulesets zu vergleichen. Jedes aktive Ruleset wird abgerechnet; vergleiche deshalb in einer Sandbox und halte in Produktion ein aktives Ruleset je Objekt.
Deine Optionen
- Bei Pardot bleiben: Nichts zu tun ist eine gültige Entscheidung. Identity Resolution ändert nichts an deinen Datensätzen in Pardot oder Salesforce.
- Marketing Cloud Next dazunehmen: Erzeuge das Individual-Ruleset, ergänze ein Account-Ruleset und setze Source Priority für die Felder, auf die sich der Vertrieb verlässt. Die Reihenfolge aller Schritte steht in unserem Leitfaden zur Einführung von Data 360 für Marketing Cloud Next, und unsere Einrichtung von Data 360 enthält Rulesets für Personen und Accounts.
- Mehr Marketing nach Marketing Cloud Next verlagern: Bring zuerst deine Pardot-Synchronisation in Ordnung, denn nicht synchronisierte Prospects erreichen nie ein Unified Individual. Unsere Beratung zu Marketing Cloud Next begleitet diesen Schritt, Data 360 eingeschlossen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Unified Individual in Data 360?
Das Profil, das Identity Resolution aus allen Quelldatensätzen einer Person baut, etwa aus einem Lead und einem Kontakt. Das Unified Individual verweist auf diese Datensätze und ersetzt sie nicht. Segmente für Kampagnen-Flows in Marketing Cloud Next bauen darauf auf.
Führt Identity Resolution Dubletten in Salesforce zusammen?
Nein. Identity Resolution ändert weder Quelldaten noch verbundene Systeme. Doppelte Leads und Kontakte in Salesforce bleiben, bis du sie dort zusammenführst.
Kann Data 360 Accounts vereinheitlichen?
Ja. Ein Ruleset mit Account als primärem Objekt erzeugt Unified Accounts. Die Standardregeln matchen auf Firmenname plus Adresse; D-U-N-S-Nummern funktionieren als Party Identifier, wenn du sie pflegst.
Läuft Identity Resolution in Echtzeit?
Geplante Rulesets nicht: Sie laufen mindestens einmal am Tag, und ein erster Lauf kann bis zu 18 Stunden dauern. Identity Resolution in Echtzeit, für gerade aktive Besucher deiner Website oder App, braucht das Add-on Sub-Second Real-Time Profile & Entities und einen Real-Time Data Graph und gleicht alle Kriterien mit Exact oder Exact Normalized ab.
Was kostet Identity Resolution in Data 360?
Mit Flex Credits 75.000 Credits je Million Quellprofile zum Basissatz (Karte vom 31. August 2026); nach dem ersten Lauf zählen nur neue oder geänderte Profile.