Data 360 (Data Cloud) Kosten und Credits

Wie Data 360 heute abgerechnet wird: Flex Credits oder Data Services Credits, was kostenlos ist, was jeder Schritt kostet, mit Rechenbeispiel.

Data 360 (ehemals Data Cloud) wird in Credits oder pro Profil abgerechnet. Mit Flex Credits (Listenpreis 500 USD je 100.000) kosten Schritte wie das Zusammenführen von Profilen oder das Veröffentlichen eines Segments Credits nach der Rate Card. Die Profilmodelle kosten 240 oder 420 USD je 1.000 Profile jährlich. Wer vor dem 24. Februar 2026 gekauft hat, nutzt Data Services Credits.

Alle Preise in diesem Artikel sind Listenpreise von Salesforce, Stand Oktober 2026; was du tatsächlich zahlst, steht in deinem Vertrag. Auch auf der deutschen Preisseite nennt Salesforce die Preise in US-Dollar. Wenn Data 360 neu für dich ist, lies zuerst, was Data 360 für ein Marketing-Team leistet.

Das Wichtigste in Kürze
  • Data 360 kostet laut Liste 500 USD je 100.000 Flex Credits oder 240 bzw. 420 USD je 1.000 Profile im Jahr; was du tatsächlich zahlst, legt dein Vertrag fest.
  • Orgs, die vor dem 24. Februar 2026 gekauft haben, nutzen Data Services Credits; niemand muss wechseln, und ein Wechsel heißt, alle bestehenden Data Services Credits zu tauschen.
  • Der Import aus dem Salesforce-CRM ist seit dem 7. August 2025 kostenlos, Pardot-Aktivitäten, Website-Tracking, Identity Resolution, das Veröffentlichen von Segmenten und das Reporting in Marketing Cloud Next verbrauchen Credits.
  • Im Rechenbeispiel verbraucht eine B2B-Org mit 50.000 Leads und Kontakten im ersten Monat Credits für etwa 23 USD und danach etwa 6 USD im Monat zum Listenpreis; Identity Resolution und Website-Tracking bestimmen die Rechnung.
  • Prüf das Digital Wallet, bevor du Credits kaufst: Es zeigt, welche Art von Credits deine Org hat und was Salesforce Foundations schon enthält; E-Mail-Versand läuft über eigene Message Credits, die deine Edition von Marketing Cloud Next mitbringt.

Was kostet Data 360?

Flex Credits kosten 500 USD je 100.000 Credits; Profiles und Enterprise Profiles kosten 240 und 420 USD je 1.000 Profile im Jahr. Mit Flex Credits zahlst du nach Verbrauch, mit den Profilmodellen einen festen Betrag pro Profil.

ModellListenpreisWas der Preis abdecktEnthaltene Flex Credits
Flex Credits500 USD je 100.000 Flex CreditsJede Aktion in Data 360, abgerechnet je Usage Type mit dem Multiplikator der Rate CardEntfällt
Profiles240 USD je 1.000 Profile im JahrAktionen zum Aufbau von Profilen; der Vergleich nennt 25 Calculated Insights, 25 Transforms und 100 Segmente1 pro Profil und Jahr
Enterprise Profiles420 USD je 1.000 Profile im JahrAlles aus Profiles; 100 Calculated Insights, 100 Transforms, 500 Segmente; Add-ons Data Masking und Ad Audience2 pro Profil

Quelle: Preisseite von Data 360 bei Salesforce, geprüft am 16. Oktober 2026, mit dem Hinweis "subject to change". Zu den Profilmodellen schreibt die Seite:

"Profile Pricing simply un-meters the usage types used to form unified profiles and replaces it with a single transparent Profile SKU aligned to how customers plan and measure today. You still use Flex Credits for non-profile based use cases like querying data or unstructured data processing for AI agents."

Die Profilmodelle rechnen also den Aufbau der Profile pauschal ab; Abfragen und KI-Verarbeitung laufen weiter über Flex Credits. Die Hilfe von Salesforce wird konkreter: Orgs mit Profiles-Lizenz "aren't billed for batch data transforms, identity resolution rulesets, segments, and batch calculated insights." Der Haken steht gleich daneben: Wie viele Identity-Resolution-Rulesets du anlegen kannst, legt die Profiles-Lizenz fest, und die Zahl lässt sich nicht erhöhen.

Salesforce empfiehlt Profiles für "profile-based use cases like personalized marketing journeys", Flex Credits dagegen für jeden Anwendungsfall.

Was als Profil zählt, legt die Hilfe von Salesforce fest: Mit aktiven Identity-Resolution-Rulesets zählen "the sum of your known unified profiles, 4% of your anonymous profiles, and the total number of records in all DLOs mapped to DMOs categorized as Profile that aren't used by identity resolution." Also bekannte Unified Profiles, 4 % der anonymen und Profil-Datensätze ohne Identity Resolution. Zähl diese Werte in deiner Org, bevor du ein Angebot für Profiles mit einer Schätzung in Flex Credits vergleichst.

Flex Credits gibt es im Voraus, nach Verbrauch oder als Mindestabnahme, und dieselben Credits bezahlen auch Agentforce. Beim Verfall ist die Rate Card streng: "Flex Credits must be used before the Order End Date set forth in the Usage Details table on the Order Form, and no rollover will be permitted."

Data Services Credits oder Flex Credits: welche hast du?

Das hängt davon ab, wann deine Org gekauft oder verlängert hat. Die Hilfeseite zu den abrechenbaren Usage Types nennt das Datum:

"If you purchased credits before February 24, 2026, your org consumes Data Services credits for Data 360 services. Orgs purchasing or renewing after February 24, 2026 can have either Data Services or Flex Credits."

Wer vor dem 24. Februar 2026 gekauft hat, verbraucht also Data Services Credits. Wer danach kauft oder verlängert, kann beide Arten haben. Wechseln musst du nicht. Die FAQ der Preisseite sagt:

"There is no forced migration with this pricing change so current Data Services credit customers can stay on their current pricing model. If you would like to take advantage of Flex Credits or Profile Pricing you will need to swap all of your existing Data Services Credits."

Hat eine Org beide Arten, ist die Reihenfolge festgelegt: "If you have any active Data Services credits, those credits are consumed first." Flex Credits greifen erst, wenn die Data Services Credits aufgebraucht sind oder nie vorhanden waren.

Jede Art hat ihre eigene Rate Card mit eigenen Multiplikatoren: Data Services Credits die "Salesforce Customer Data Cloud Rate Card" (Stand August 2025), Flex Credits die Flex Credits Rate Card (31. August 2026). Alle Zahlen in diesem Artikel stammen von der Flex-Karte; rechne nie zwischen beiden Karten hin und her.

Ältere Verträge nennen manchmal noch Segmentation- und Activation-Credits. Seit dem 4. September 2025 bucht Salesforce diesen Verbrauch auf die Data-Services-Karte.

Ist Data 360 kostenlos?

Die Bereitstellung ist kostenlos, die Nutzung meistens nicht. Die FAQ der Preisseite: "Salesforce customers can provision Data 360 for free with a limited amount of storage and consumption credits."

Salesforce Foundations und das Startguthaben

Salesforce Foundations ist ein Add-on für 0 USD. Sobald du die Produkte hinzufügst, stellt Salesforce Data 360 automatisch bereit. Foundations enthält ein Startguthaben an Credits. Die Seiten von Salesforce nennen dafür unterschiedliche Mengen, deshalb nennen wir keine: Was deine Org bekommen hat, zeigen das Digital Wallet und dein Bestellformular. Darüber hinaus gilt: "Overage fees will apply."

Bestehende Pardot-Kunden beantragen den Zugang zu Data 360 laut der Seite zu den Voraussetzungen über ihren Account Executive. In einer Org mit Enterprise, Performance oder Unlimited Edition kannst du die Lizenz auch selbst in der App Your Account hinzufügen; die Bereitstellung kann laut Salesforce bis zu einer Stunde dauern.

Was keine Credits kostet

  • Daten aus Salesforce-Orgs. Zeilen aus dem Salesforce-CRM-Connector und den anderen Salesforce-Connectoren (Marketing Cloud, B2C Commerce, Marketing Cloud Personalization) sind kostenlos: "As of August 7, 2025, usage of this type is included with Data 360 and doesn't consume credits." Das betrifft deine Leads, Kontakte, Accounts und Opportunities und auch die Pardot-Assets (Formulare, Links, Landingpages, List E-Mails), die über das Datenpaket "Marketing - Account Engagement CRM" des CRM-Connectors kommen. Manche Leitfäden von Salesforce zeigen den CRM-Import noch als kostenpflichtig; die hier zitierte Abrechnungsseite ist neuer und genauer.
  • Batch-Import mit Flex Credits und Profiles. Die Preisseite nennt "Ingestion: Free" für alle drei Modelle und verspricht "free batch data ingestion and zero-copy integrations". Unter den Usage Types für Flex Credits gibt es keinen für Batch-Import.

Mit Data Services Credits kosten Batch-Daten von außerhalb von Salesforce dagegen Credits, abgerechnet als Batch Data Pipeline pro Zeile.

Der Pardot-Connector gehört nicht zu den kostenlosen Connectoren

Pardot-Aktivitäten kommen über den Account-Engagement-Connector, und der gehört nicht zu den kostenlosen Salesforce-Connectoren. Die Seite von Salesforce zum Import von Pardot-Aktivitäten sagt:

"You can ingest as many activities as you want from Account Engagement. However, each ingestion consumes Data 360 credits. The number of credits consumed is based on the number of activities within the ingestion."

Welchen Usage Type Salesforce dafür abrechnet, nennt die Seite nicht. Beobachte die ersten Importe deshalb im Digital Wallet. Bei der Einrichtung wählst du ein Lookback-Datum von bis zu zwei Jahren, und laut Salesforce kann der erste Import Tage oder Wochen dauern. Ein kürzerer Zeitraum heißt: weniger Aktivitäten, die Credits kosten.

Wenn du das Lookback-Datum später änderst, bleiben bereits importierte Daten erhalten; um sie zu entfernen, pausierst du den Connector und entfernst den zugehörigen Data Stream. Der Integrationsleitfaden von Salesforce nennt, was überhaupt importiert wird: Aktivitäten von Prospects, die mit einem Lead, Kontakt oder Personenaccount in Salesforce synchronisiert sind, auf Assets mit einer verbundenen Kampagne; operative E-Mails bleiben draußen.

Was verbraucht Data-360-Credits?

Fast alles, was nach dem Import mit den Daten passiert. Salesforce ordnet jede abgerechnete Aktion einem Usage Type zu, etwa Unification für Identity Resolution. Die Rate Card gibt jedem Usage Type einen Multiplikator, bei den meisten die Zahl der Credits je Million verarbeiteter Zeilen.

In den Worten von Salesforce: "The number of credits consumed is based on the number of units of each usage type used multiplied by the multiplier listed on the rate card for the usage type." Diese Usage Types begegnen einem B2B-Team mit Marketing Cloud Next:

  • Website-Tracking läuft über den Usage Type Streaming Pipeline. Er erfasst Streams aus dem Website and Mobile App Connector und aus der Ingestion API im Streaming-Modus.
  • Identity Resolution, die Datensätze einer Person zu einem Profil verknüpft, läuft über Unification: "After the first time a ruleset runs, only new or modified source profiles are counted." Alle aktiven Rulesets werden addiert. Unser Artikel dazu, wie Identity Resolution Leads und Kontakte zusammenführt, erklärt die Regeln dahinter.
  • Segmente kosten Credits unter Segmentation, und zwar "when the segment is published". Auch Zählen, Vorschau und Veröffentlichen eines Segments lösen Abfragen aus, abgerechnet unter Queries. Der Data 360 Marketing Agent wird nicht abgerechnet.
  • Activation schickt Segmentdaten an andere Systeme. Marketing Cloud Next braucht das nicht: "Marketing Cloud Next doesn't require activations." Ein veröffentlichtes Segment nutzt du direkt in einer Kampagne.
  • Calculated Insights und Batch-Transforms laufen über Prep. Bei Batch-Calculated-Insights zählt "the number of records in all underlying objects used in creating the Calculated Insight each time it runs."
  • Queries haben eine Falle: Abfragen in einem Data Space zählen alle verarbeiteten Zeilen im Quellobjekt, "not the number of rows pertaining to the particular data space".
  • Speicher und Data Spaces kosten extra, sobald du mehr nutzt als enthalten: Speicher über der Zuteilung und jeder Data Space (ein abgetrennter Bereich deiner Daten, etwa pro Marke) über den Standard-Data-Space hinaus.
  • Funktionen von Marketing Cloud Next greifen ebenfalls auf Data 360 zu: Marketing Performance Intelligence, die Reporting-App, "consumes Data 360 credits". Erzeugt der Campaign Creation Agent ein Segment aus einer Beschreibung in normaler Sprache, kostet das Data-360-Credits; seine Prompts laufen über Einstein Requests oder Flex Credits.

Was das für den Vertrieb heißt: Lead Scores in Marketing Cloud Next beruhen auf Calculated Insights in Data 360, die Credits verbrauchen, und die Pardot-Aktivitäten hinter einem Score kosten beim Import Credits. In dem Aufbau, den Salesforce Pardot-Kunden empfiehlt, bleibt Pardot die Quelle für Score und Grade. Der Vertrieb behält also die Scores, die er kennt, während Marketing Cloud Next daneben läuft.

Welche anderen Credits nutzt Marketing Cloud Next?

Für den Versand gibt es Message Credits, eine eigene Art neben den Data-360-Credits. Die Seite zu Zuteilungen und Limits von Marketing Cloud Next nennt 180.000 E-Mail-Credits im Jahr in der Growth Edition und 360.000 im Jahr in der Advanced Edition. SMS-Credits sind in keiner Edition enthalten; SMS ist ein Add-on. Plane die beiden Budgets getrennt.

Welche Multiplikatoren hat die Flex Credits Rate Card für Data 360?

Aktuell ist die Flex Credits Rate Card mit Stand 31. August 2026, verlinkt auf der Rate-Card-Seite von Salesforce. Je Million Zeilen kostet Unification, der Usage Type hinter Identity Resolution, weit mehr als alles andere in der Tabelle.

Usage TypeWas ihn auslöstBasisStufe 2Stufe 3Stufe 4Sandbox
UnificationIdentity-Resolution-Rulesets75.00060.00030.00015.00060.000
Streaming PipelineWebsite-Tracking, Ingestion API im Streaming-Modus, Streaming-Transforms und -Insights3.5002.8001.4007002.800
ActivationSegmente an andere Systeme schicken6048241248
SegmentationSegment veröffentlichen5040201040
PrepBatch-Transforms, Batch-Calculated-Insights403216832
QueriesSegmente zählen, Vorschau, Veröffentlichen; andere Abfragen32,41,20,62,4

Credits je 1 Million verarbeitete Zeilen. Quelle: Flex Credits Rate Card, Stand 31. August 2026, geprüft am 16. Oktober 2026.

Die Stufen gelten je Usage Type und Monat: Der Basissatz gilt bis 300.000 Credits, Stufe 2 bis 1,5 Millionen, Stufe 3 bis 12,5 Millionen, Stufe 4 darüber. Die Karte erklärt: "Tier multipliers are based on the individual usage type and reset on the first day of each calendar month." Und die Karte kann sich ändern: "Usage types, tiers, and associated multipliers may be updated from time to time."

Was kostet Data 360 ein B2B-Team? Ein Rechenbeispiel

Im Beispiel unten verbraucht eine B2B-Org mit 50.000 Leads und Kontakten im ersten Monat Data-360-Credits für etwa 23 USD und danach etwa 6 USD im Monat, zum Listenpreis. Die Zahlen sind ein Beispiel auf Basis von Annahmen, kein Richtwert und kein Angebot. Für deine eigene Org rechnest du mit unserem Data-Cloud-Kostenrechner.

Die Annahmen:

  • 50.000 Leads und Kontakte kommen aus dem Salesforce-CRM.
  • Ein Identity-Resolution-Ruleset auf dem Individual-Objekt; nach dem ersten Lauf sind jeden Monat 5.000 Profile neu oder geändert.
  • 10 Segmente mit je etwa 50.000 Datensätzen, jedes achtmal im Monat veröffentlicht.
  • 2 Millionen Zeilen Abfragen beim Aufbauen und in der Vorschau von Segmenten.
  • 200.000 Zeilen Website-Tracking im Monat.
  • Kein Import von Pardot-Aktivitäten und keine Activation, weil Marketing Cloud Next veröffentlicht.
  • Flex Credits, Produktiv-Org, Basisstufe, Listenpreis 500 USD je 100.000 Credits (0,005 USD je Credit).
PostenRechnungCreditsListenpreisMultiplikator aus
CRM-ImportKostenlos seit 7. August 202500,00 USDHilfe: Data Services Billable Usage Types
Identity Resolution, erster Monat0,05 Mio. x 75.0003.75018,75 USDFlex-Karte, Unification, Basis
Identity Resolution, Folgemonate0,005 Mio. x 75.0003751,88 USDFlex-Karte, Unification, Basis
Segmente veröffentlichen10 x 8 x 0,05 Mio. = 4 Mio. x 502001,00 USDFlex-Karte, Segmentation, Basis
Queries2 Mio. x 360,03 USDFlex-Karte, Queries, Basis
Website-Tracking0,2 Mio. x 3.5007003,50 USDFlex-Karte, Streaming Pipeline, Basis
Erster Monat4.65623,28 USD
Jeder Folgemonat1.2816,41 USD

Die Dollarbeträge sind auf den Cent gerundet. Diese Punkte verändern die Zahlen, und Salesforce dokumentiert jeden davon:

  • Die Segmentgröße ist ein Platzhalter. Salesforce rechnet "the number of records processed by a Data 360 segment" ab; das Beispiel setzt dafür die Segmentgröße ein.
  • Auch das Veröffentlichen löst Abfragen aus. Salesforce nutzt Abfragen, um die Segmentabfrage auszuführen und die Processing History Table anzulegen; das Beispiel lässt sie weg. Zum Basissatz von 3 Credits je Million Zeilen kämen bei 10 Millionen weiteren Zeilen 30 Credits dazu, also 0,15 USD.
  • Eine Änderung am Ruleset startet alles neu. Neue Match Rules, Reconciliation Rules oder Filter, oder ein neues Feld auf einem Objekt, das das Ruleset nutzt, lösen einen vollständigen Lauf aus. Im Beispiel sind das jedes Mal weitere 3.750 Credits, also 18,75 USD.
  • Pardot-Aktivitäten kosten zusätzlich pro importierter Aktivität, zu einem Satz, den die Connector-Seite nicht nennt.
  • Der Preis pro Credit steht im Vertrag. "The cost of each credit is determined by your contract."

Das Beispiel zeigt, wohin du schauen solltest: Identity Resolution bestimmt den ersten Monat, Website-Tracking die Monate danach. Für deine eigene Schätzung bietet Salesforce einen Data 360 Pricing Calculator an. Einen Überblick zum Ausdrucken, was Credits verbraucht, findest du im One-Pager Data-360-Credits, erklärt für Marketer.

Wie prüfst du deine Data-360-Credits?

Im Digital Wallet, laut Salesforce "a free account management tool". Das Digital Wallet zeigt deine Consumption Cards und den Verbrauch, in der Enterprise und Unlimited Edition und nur in Produktiv-Orgs.

  • Wo: "You can access Digital Wallet from the Digital Wallet app or the Your Account app."
  • Wer: Nutzer mit der Berechtigung View Consumption, in einer Org mit Data-360-Lizenz (eine ältere Customer-Data-Platform-Lizenz reicht nicht).
  • Warnungen: Flow-Vorlagen benachrichtigen, "when specific utilization thresholds are reached", zum Beispiel bei 80 % Verbrauch.

Dazu bekommt dein Rechnungskontakt jeden Monat eine Übersicht: "A Monthly Usage Summary is emailed to your account's billing contact each month."

Verbrauchen Data-360-Sandboxes Credits?

Ja, und zwar die Credits deiner Produktiv-Org: "Usage generated by Data 360 sandbox orgs consumes production credits on the org the sandbox was created from." Der Verbrauch erscheint auf der Karte der Produktiv-Org im Digital Wallet, das in Sandboxes selbst nicht verfügbar ist. Die Sandbox-Multiplikatoren der Rate Card (letzte Spalte oben) liegen unter dem Basissatz und entsprechen Stufe 2, gelten für Sandboxes und Scratch Orgs und kennen keine Stufen.

Eine Falle: "data streams replicated from your production org begin ingesting data and consuming credits immediately." Schalte die kopierten Data Streams, die du nicht brauchst, direkt nach dem Anlegen der Sandbox ab.

Wie hältst du die Kosten für Data 360 niedrig?

Importiere weniger und veröffentliche nur, was Kampagnen wirklich nutzen. Die Abrechnungsseiten von Salesforce nennen diese Stellschrauben:

  • Importiere inkrementell oder per Upsert statt mit Full Refresh, und filtere Daten schon beim Import.
  • Schalte "Run jobs automatically" am Identity-Resolution-Ruleset ab, bevor du mehrere Änderungen machst, und teste neue Rulesets zuerst in einer Sandbox.
  • Halte ein aktives Ruleset je primärem Objekt und Data Space, nutze Filter am Ruleset, damit nur die nötigen Datensätze in die Identity Resolution gehen, und filtere E-Mail-Adressen heraus, die "more than 1000 times" vorkommen, sowie Platzhalter-Telefonnummern.
  • Prüfe Segmente in der Vorschau an einer Stichprobe, plane beim Testen keine Veröffentlichungen, veröffentliche seltener, setze ein Enddatum und verkürze das Lookback Window.

Deine Optionen

Häufig gestellte Fragen

Was kostet Salesforce Data Cloud?

Laut Liste kosten Flex Credits 500 USD je 100.000 Credits, Profiles 240 USD und Enterprise Profiles 420 USD je 1.000 Profile im Jahr. Den Preis, den du zahlst, legt dein Vertrag fest.

Was sind Data-Cloud-Credits?

Die Einheit, in der Salesforce die Nutzung von Data 360 abrechnet. Jede Aktion gehört zu einem Usage Type; dessen Einheiten, meist verarbeitete Zeilen, werden mit dem Multiplikator der Rate Card multipliziert und pro Monat addiert.

Kann ich von Data Services Credits zu Flex Credits wechseln?

Ja, aber niemand zwingt dich: "There is no forced migration." Für Flex Credits oder Profiles tauschst du alle bestehenden Data Services Credits. Sprich vor der Verlängerung mit deinem Account Executive.

Verfallen Flex Credits?

Ja. Laut Rate Card müssen Credits vor dem Enddatum der Bestellung genutzt werden, "and no rollover will be permitted."

Was passiert, wenn die Data-360-Credits aufgebraucht sind?

Salesforce schaltet den Zugang nicht ab. Du zahlst den Mehrverbrauch, bei Data Services Credits zu deinem Overage-Satz "for the remainder of your term unless more credits are added."

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