Salesforce Data Cloud einführen: die Schritte
Data 360 (ehemals Data Cloud) für Marketing Cloud Next einführen, Schritt für Schritt: Bereitstellung, Data Kits, Pardot-Connector und Einwilligungen.
Wer Data 360 (ehemals Data Cloud) für Marketing Cloud Next einführt, folgt einer Reihenfolge, die Salesforce dokumentiert: Data 360 bereitstellen, Berechtigungssets zuweisen, Data 360 aktivieren, das CRM anbinden, den Data Space wählen und Marketing Cloud Next aktivieren, die Marketing Data Kits bereitstellen, bei Bedarf Pardot anbinden, das Identity-Ruleset erzeugen, einen Data Graph bauen und vor dem ersten Versand Einwilligungen klären.
Einige Entscheidungen lassen sich nicht zurücknehmen. Die Grundlagen erklärt unser Artikel Was ist Data 360 und wofür nutzt das Marketing es.
- Die aktuelle Anleitung in der Salesforce-Hilfe legt die Reihenfolge für Data 360 in Marketing Cloud Next fest: Bereitstellung, Berechtigungssets, CRM-Connector, Data Space und Marketing Cloud Next, Data Kits, Pardot-Connector, Identity Resolution, Data Graph und Einwilligungen; ältere Unterlagen von Salesforce binden Pardot zuerst an.
- Die meisten Schritte erledigt ein Salesforce-Admin mit den Berechtigungssets Marketing Cloud Admin und Data Cloud Architect; dein Marketing übernimmt, sobald Segmente und Kampagnen starten.
- Manche Entscheidungen lassen sich nicht zurücknehmen, darunter die Ruleset-ID, das Präfix eines Data Space, Business Units und Connected Campaigns in Pardot; sie fallen deshalb vor dem ersten Klick.
- Pardot-Historie kommt höchstens zwei Jahre zurück, nur für Prospects, die mit Salesforce synchronisiert sind, und für Kampagnen, die vor dem Start des Connectors synchronisiert wurden; diese Übernahme verbraucht Data-360-Credits.
- Ohne Einwilligungsdatensatz gilt jeder Kontakt als abgemeldet, deshalb werden die Einwilligungen vor dem ersten Versand eingerichtet.
Was brauchst du, bevor du startest?
Eine Salesforce-Org mit Enterprise oder Unlimited Edition, eine Lizenz für Marketing Cloud Next (MCN) in der Growth oder Advanced Edition und irgendeine Data-360-Edition. Das kostenlose Salesforce Foundations zählt dazu. Die Professional Edition bekommt kein Data 360 Provisioning.
Teams mit Account Engagement (Pardot) Growth, Plus, Advanced oder Premium bekommen über Account Engagement+ Zugang zu MCN, sofern sie Sales oder Service Cloud ab Enterprise Edition nutzen; Pardot-Editionen mit der Endung "-LP" sind ausgenommen.
In welcher Org läuft Data 360?
Die Implementierungsübersicht von Salesforce nennt die Möglichkeiten: Ein Data 360 kann mehrere Salesforce-Orgs zentral bedienen, getrennte Instanzen pro Region halten Daten in ihrer Region, und eine neue Org trennt die Admin-Teams. Mit einer Companion-Verbindung über Data Cloud One werden die Data Kits von MCN in der Home-Org bereitgestellt, also in der Org, in der Data 360 läuft.
Was Pardot-Teams zuerst vorbereiten
Die Anleitung für Pardot-Kunden nennt diese Punkte vor allen Next-Gen-Schritten: Data Protection and Privacy im Setup einschalten (die Einwilligungs-Tools setzen die Einstellung voraus), User Sync aktivieren und dem B2BMA Integration User das Berechtigungsset Account Engagement Connector User geben. Verbinde und synchronisiere jetzt jede Kampagne, deren Engagement du in Data 360 haben willst: "You can't turn off Connected Campaigns after you unpause the connector", und eine später synchronisierte Kampagne bringt ihre Engagement-Daten nicht mit. Dieselbe Anleitung warnt:
"Certain settings and decisions that you make during configuration are irreversible or very difficult to change."
Welche Schritte gibt es, in welcher Reihenfolge?
Die Reihenfolge folgt der Schritt-für-Schritt-Anleitung für Pardot-Kunden in der Salesforce-Hilfe: Sie aktiviert MCN und stellt die Data Kits bereit, bevor Pardot angebunden wird. Ältere Unterlagen von Salesforce, darunter der Einstiegsleitfaden von Anfang 2026, binden Pardot zuerst an Data 360 an.
| Schritt | Wer | Wartezeit oder Haken |
|---|---|---|
| 1. Data 360 bekommen | Admin, zusammen mit der Person, die Salesforce-Bestellungen unterschreibt | Über die App Your Account kann die Bereitstellung bis zu eine Stunde dauern |
| 2. Berechtigungssets zuweisen | Admin | Nötig für fast jeden weiteren Schritt |
| 3. Data 360 aktivieren | Data Cloud Architect | Keine |
| 4. Salesforce CRM anbinden | Data Cloud Architect | Den Standard-E-Mail-Kanal legt der Salesforce-Support an |
| 5. Data Space, dann MCN aktivieren | Admin | MCN aktivieren: bis zu 15 Minuten; Zuordnungen zu Business Units lassen sich nicht ändern |
| 6. Marketing Data Kits bereitstellen | System Administrator mit beiden Berechtigungssets | Opportunity Influence braucht das Sales Data Kit |
| 7. Pardot anbinden (optional) | Salesforce-Admin und Pardot-Admin | Die erste Übernahme kann Tage oder Wochen dauern; verbraucht Credits |
| 8. Identity Resolution | Data Cloud Architect | Ruleset-ID nicht änderbar; neue Daten werden innerhalb von bis zu 18 Stunden verarbeitet |
| 9. Personalisierung und Data Graph | Data Cloud Architect, Salesforce-Admin, Marketing Cloud Admin | Ohne Salesforce Personalization nur ein Data Graph gleichzeitig |
| 10. Einwilligungen | Admin; das Marketing legt die Regeln fest | Consent-Abgleich: bis zu 48 Stunden |
| 11. Versanddomain und Reporting | Admin | DNS-Änderungen: bis zu 48 Stunden, also früh starten |
Schritt 1: Data 360 bereitstellen
Salesforce Foundations ist ein Add-on für 0 $; laut der Foundations-Seite wird Data 360 automatisch bereitgestellt, sobald du die nötigen Foundations-Produkte hinzufügst. Der zweite Weg ist die Lizenz Data Cloud Provisioning in der App Your Account. Sie schaltet Data 360 ein und bringt laut Salesforce eine Grundmenge an Credits, Speicher und einen Standard-Data-Space mit.
Die Seiten von Salesforce nennen unterschiedliche Credit-Mengen, also prüf Digital Wallet und dein Bestellformular. Credits, die Einheit, in der Salesforce die Nutzung von Data 360 abrechnet, erklärt Data 360 Kosten und Credits.
Schritte 2 und 3: Berechtigungssets, dann Data 360 aktivieren
Die Einrichtungsanleitung für MCN: "Most tasks require a Salesforce admin (System Administrator profile) with the Marketing Cloud Admin permission set and Data Cloud Architect permission set." Ältere PDF-Leitfäden nennen den Data Cloud Architect noch Data Cloud Admin.
Den Setup-Assistenten von MCN öffnest du so: im Setup im Feld Quick Find Marketing Cloud eingeben, dann unter Assisted Setup die Assistant Home wählen. Seine Seite Basic Settings listet die Voraussetzungen für das Aktivieren von MCN, und Data 360 steht an erster Stelle: "To successfully complete all of the prerequisites, you must first enable Data 360." Ein Data Cloud Architect erledigt das im Data 360 Setup, erreichbar über den App Launcher.
Schritt 4: Das Salesforce CRM anbinden
Ein Connector verbindet Data 360 mit einem Quellsystem. Öffne im Data 360 Setup die Seite Connectors, klick auf New und wähl Salesforce CRM. Daten über diesen Connector verbrauchen seit dem 7. August 2025 keine Credits.
Den Standard-E-Mail-Kanal kann laut Salesforce nur der Kundensupport anlegen. Eröffne diesen Fall früh.
Schritt 5: Data Space wählen und Marketing Cloud Next aktivieren
Ein Data Space ist ein abgetrennter Bereich deiner Daten in Data 360, zum Beispiel pro Marke oder Region. Jede Org mit Data 360 hat einen Standard-Data-Space, und Segmente in Kampagnen-Flows müssen ihn nutzen. Wähl ihn in den Basic Settings aus und aktiviere dann Marketing Cloud Next. Weitere Data Spaces sind ein kostenpflichtiges Add-on, und das Präfix eines neuen Data Space lässt sich später nicht ändern.
In der Advanced Edition gehört zu jeder Business Unit genau ein Data Space, bis zu 150 Business Units, und Business Units setzen mindestens zwei Data Spaces voraus. Pardot-Kunden rät Salesforce, noch keine mehreren Business Units einzurichten.
Schritt 6: Die Marketing Data Kits bereitstellen
Data Kits sind fertige Pakete mit den Objekten, Feldern und Data Streams, die MCN braucht; ein Data Stream ist eine Datenquelle, die in Data 360 fließt, etwa deine Leads. Laut Salesforce sind die Marketing Data Kits für alle Nutzer von Marketing Cloud Next Pflicht, das Sales Data Kit ist optional. Die Marketing-Kits heißen Marketing Setup Objects, Consent Objects, Flows Integration und Email Channel; dazu kommen die Kits für SMS und WhatsApp, wenn du diese Add-ons hast.
Zum Bereitstellen öffnest du im Setup die Basic Settings und klickst im Bereich Deploy Marketing Data Kits auf Deploy oder Update.
Das Sales Data Kit holt Accounts, Kontakte, Leads und Opportunities. Salesforce nennt das Kit den schnellsten Weg zu Identity-Resolution-Rulesets, und Opportunity Influence setzt es voraus. Prüf danach, ob die Data Streams aus Sales und Service auf die Data Model Objects Lead und Contact gemappt sind, also auf die gemeinsamen Objekte, auf die alle Daten abgebildet werden.
Schritt 7: Pardot anbinden
Ohne Pardot überspringst du diesen Schritt. Mit Pardot hat er laut Hilfe vier Teile:
- Gib im Setup im Feld Quick Find Data Cloud ein, öffne den Eintrag unter Account Engagement (die Hilfe nennt ihn Data Cloud Integration oder Data Cloud Connectors), klick auf Get Started und füge deine Business Units hinzu.
- Bearbeite in Pardot den Data 360 Connector, wähl ein Lookback Date von bis zu 2 Jahren vor heute und speichere.
- Stell in Data 360 die Data Streams für Account Engagement für die Business Unit bereit, mit Aktualisierungsplänen passend zu deinen MCN-Streams, und mappe die Daten aus Contact und Lead auf das Objekt Individual.
- Öffne in Pardot wieder den Connector und klick auf Resume Sync.
Der Account Engagement Connector bringt nur Aktivitäten, einen Data Stream pro Aktivitätstyp, und jede Übernahme verbraucht Credits. Prospect-Felder nehmen den Weg über das CRM: Gib dem Berechtigungsset Data Cloud Salesforce Connector Lesezugriff auf die Account-Engagement-Felder, die mit pi_ beginnen, und nimm sie in die Data Streams für Contact und Lead auf. Pardot-Formulare, -Links, -Landingpages und List E-Mails kommen über das Datenpaket "Marketing - Account Engagement CRM" des CRM-Connectors.
Für Data-360-Segmente in dynamischen Listen von Pardot brauchst du ein eigenes Feld Account Engagement Integration ID, gemappt auf die Contact ID. Nur veröffentlichte Segmente aus dem Standard-Data-Space kommen infrage, eine dynamische Liste pro Segment; die erste Befüllung dauert bis zu 3 Stunden. Die Salesforce-Hilfe und der PDF-Leitfaden zur Integration nennen unterschiedliche Höchstzahlen für diese Listen pro Business Unit.
Ein späteres Ändern des Lookback Date entfernt keine Daten; dafür pausierst du den Connector und entfernst den Data Stream. Mehr zur Pardot-Seite steht in unserem E-Book Von Pardot zu Marketing Cloud Next.
Schritt 8: Das Identity-Ruleset erzeugen
Ein Ruleset ist ein Satz von Match Rules, der entscheidet, welche Datensätze zur selben Person gehören. Klick in den Basic Settings unter Identity Resolution Rulesets im Bereich Unified Individual auf Generate Ruleset; das Unified Individual ist das eine Profil, das aus allen Datensätzen einer Person entsteht. Das erzeugte Ruleset nutzt die Match Rules Normalized Email, Lead to Contact und Device to Known.
Salesforce empfiehlt ein aktives Ruleset für das Objekt Individual und eines für Account: "Maintaining two rulesets per object increases the amount that you're billed for identity resolution."
Bei einem eigenen Ruleset schaltest du Run jobs automatically während der Konfiguration aus und nutzt Run Now. Die Ruleset-ID mit bis zu vier Zeichen lässt sich nicht ändern und wird Teil der Objekt- und API-Namen. Nach einer ersten Datenübernahme verarbeitet Identity Resolution die neuen Daten innerhalb von bis zu 18 Stunden; mit Run Now geht das früher. Match Rules für Accounts und die Kosten jedes neuen Laufs erklärt unser Artikel zu Identity Resolution für Leads und Accounts.
Schritt 9: Personalisierung und Data Graph
Ein Data Graph ist eine vorberechnete Sicht, die die Daten einer Person aus mehreren Objekten zusammenführt. Such im Setup nach Customer, öffne Customer Engagement, klick auf Go to Personalization Setup und stell die Personalisierung für deinen Marketing-Data-Space bereit.
Bau danach in Data 360 einen Data Graph auf dem Objekt Unified Individual mit Individual ID, Email Address und Telephone Number und wähl ihn unter Configure Basic Personalization aus. Nur die Felder im Graph stehen für objektübergreifende Merge Fields und Dynamic Content zur Verfügung.
Schritt 10: Einwilligungen
MCN behandelt jeden Kontakt ohne Einwilligungswert als abgemeldet, und Einwilligungsdatensätze aus dem CRM erkennt MCN nicht von selbst.
Für Pardot-Teams gibt es zwei Wege, Opt-ins zu übernehmen. Der Consent-Abgleich funktioniert in einer Business Unit, per Opted Out Field oder per Public List, und kann bis zu 48 Stunden dauern; importiere keine neuen Einwilligungsdatensätze, bevor er fertig ist. Oder du importierst eine CSV-Datei pro Abonnement, Kanal und Status.
Salesforce empfiehlt außerdem eine ausdrückliche Opt-in-Checkbox in jedem Formular für Leads. Die Details stehen in Einwilligungen und Pardot-Opt-ins in Marketing Cloud Next.
Schritt 11: Versanddomain und Reporting
MCN versendet über Unified Messaging, das Salesforce als anders als das bisherige System von Account Engagement beschreibt. Die Domain wird deshalb neu eingerichtet und aufgewärmt. Die Anleitung für Pardot-Kunden setzt diesen Schritt direkt hinter die Data Kits; weil DNS-Änderungen bis zu 48 Stunden brauchen, startest du dort.
Das Reporting heißt Marketing Performance Intelligence. Die App braucht die Marketing Data Kits plus das Sales Data Kit oder ein manuelles Mapping der Bounce-Felder für E-Mails. Leser der Berichte brauchen die Berechtigungssets Tableau Next Included App Business User und Marketing Cloud Manager. Die Daten erscheinen nach bis zu 24 Stunden, und die App verbraucht Data-360-Credits.
Welche Entscheidungen kannst du nicht zurücknehmen?
Sechs, dazu eine, deren Änderung teuer wird.
- Die Ruleset-ID wird Teil der Objekt- und API-Namen und lässt sich nicht ändern.
- Das Präfix eines Data Space lässt sich nach dem Speichern nicht ändern.
- Eine Business Unit lässt sich nach dem Anlegen weder bearbeiten noch löschen, ihre Zuordnungen sind endgültig, und eine deaktivierte Business Unit lässt sich nicht wieder aktivieren.
- Connected Campaigns in Pardot lassen sich nicht mehr ausschalten, sobald du den Connector fortsetzt.
- Wer ein Ruleset löscht, entfernt laut Salesforce dauerhaft alle vereinheitlichten Kundendaten und die Historie früherer Läufe.
- Wer eine Communication Subscription löscht, löscht alle zugehörigen Einwilligungsdaten.
- Geänderte Match Rules, Reconciliation Rules oder Filter eines Rulesets und neu gemappte Felder in einem Objekt, das ein Ruleset nutzt, können einen kompletten neuen Lauf auslösen, der jedes Profil erneut abrechnet.
Was wird nicht übernommen?
Salesforce listet auf, was draußen bleibt:
- Aktivitäten von Prospects, die mit keinem Lead, Kontakt oder Personenaccount in Salesforce verknüpft sind.
- Aktivitäten zu Assets ohne verbundene Kampagne, die mit Salesforce synchronisiert wird.
- Operative E-Mails und Öffnungen der Präferenzseite.
- Historie vor dem Lookback Date (höchstens 2 Jahre zurück).
Beim Löschen gibt es eine Lücke: Löschst du einen Prospect in Pardot wegen einer DSGVO-Anfrage, ist die Person in MCN und Data 360 nicht gelöscht; jemand mit Rechten in Data 360 muss sie dort ebenfalls löschen.
Was das für den Vertrieb bedeutet
Leads, Kontakte und ihre Owner bleiben, wie sie sind, und im Parallelbetrieb, den Salesforce empfiehlt, bleibt Pardot die Quelle für Score und Grade. Eine Änderung braucht vorher das OK der Vertriebsleitung: Opportunity Influence ersetzt Campaign Influence und Customizable Campaign Influence. Salesforce: "You must disable previous versions before you enable Opportunity Influence." Laufen deine Pipeline-Reports auf diesen Modellen, stimm die Umstellung vorher ab.
Selbst machen oder abgeben?
Ein Admin mit dem Berechtigungsset Data Cloud Architect kann diese Schritte selbst gehen. Schwierig sind die Entscheidungen oben, weil sie fallen, bevor jemand echte Daten in der Org gesehen hat.
Wenn du noch klärst, was in MCN laufen soll, beginnt unsere Beratung zu Marketing Cloud Next für Pardot-Teams mit dem, was deine Lizenz schon enthält. Wenn du die ganze Reihenfolge abgeben willst, ist das unsere Einrichtung von Data 360 für Marketing Cloud Next.
Häufig gestellte Fragen
Wer kann Data 360 für Marketing Cloud Next einführen?
Ein System Administrator mit den Berechtigungssets Marketing Cloud Admin und Data Cloud Architect. Für die Pardot-Schritte brauchst du zusätzlich einen Admin in Account Engagement; das Marketing übernimmt bei Segmenten und Kampagnen.
Wie lange dauert die Einführung von Data 360?
Eine Gesamtdauer nennt Salesforce nicht. Dokumentierte Wartezeiten: bis zu eine Stunde für die Bereitstellung über Your Account, bis zu 15 Minuten für das Aktivieren von MCN, bis zu 48 Stunden für DNS und den Consent-Abgleich, bis zu 18 Stunden, bis Identity Resolution neu übernommene Daten verarbeitet, bis zu 24 Stunden für Reporting-Daten und Tage oder Wochen für die erste Übernahme der Pardot-Aktivitäten.
Kann ich die Einrichtung in einer Sandbox testen?
Ja, mit Einschränkungen. Data 360 stellt sich in einer Sandbox nicht von selbst bereit; du aktivierst Data 360 dort im Data 360 Setup. Die Nutzung in der Sandbox verbraucht Credits der Produktiv-Org, und Pardot-Sandboxen unterstützen den Data 360 Connector nicht. Eine Developer Sandbox von MCN kopiert Flows, Business Units und Scoring-Regeln, aber keine Kampagnen, Abonnements oder Inhalte.
Brauche ich den Account Engagement Connector?
Nur wenn Pardot-Aktivitäten wie E-Mail-Klicks in Data 360 landen sollen; Prospect-Felder kommen ohnehin mit den synchronisierten Leads und Kontakten.